Borth – „Das geht einem schon unter die Haut“ betonte Brudermeister Franz-Josef Susen, als er sechs Schützenbrüder der St. Evermarus-Schützenbruderschaft Borth für sage und schreibe 60-jährige Mitgliedschaft ehren konnte. So waren es doch Josef Aldenhoff, Josef Baumann, Johann Böhmer, Johannes Klein, Leo Költgen und Wilhelm Nunnendorf, die unter anderen die Bruderschaft nach dem Krieg wieder in’s Leben riefen. Beim traditionell reichhaltigen Frühstück am 1. Fastensonntag, welches in diesem Jahr erstmals im Vereinslokal „Zur Post“ (Herr) eingenommen wurde, kamen aber auch noch weitere Mitglieder zu Ehren: für 50 Jahre: Aloys Breidenstein, Theo Nederkorn und Heinrich Zahren; für 40 Jahre: Johannes Lauer, Helmut Rheinders, Norbert Schettkath und für 25 Jahre Franz-Josef Finmans, Werner Joosten, Georg Lörcks, Friedhelm Nürenberg und Friedhelm Timp. Wilhelm Fonk und Theo Nederkorn wurden wegen ihrer jahrelangen vielfältigen Aktivitäten für die Bruderschaft mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes ausgezeichnet. Im Anschluss informierte Dr. Wilfried Kleiböhmer (Leiter der Abteilung Umweltschutz) in seinem Vortrag zum Thema „Vorstellung des Projektes neues Heizkraftwerk im Industriepark Solvay Rheinberg“ die Anwesenden. Begonnen hatten die 130 Teilnehmer mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Evermarus-Pfarrkirche, so dass Brudermeister Franz-Josef Susen mit Stolz behaupten kann, dass es „immer wieder beeindruckend ist, wenn Sonntagmorgens um 9.00 Uhr so viele Schützen den Weg zum Gottesdienst finden“. |
