


Auch im Jahre 2003 sollte es wieder einmal soweit sein. Das Borther Open-Air sollte am 19.07. ab 19:00 Uhr wieder seine Pforten öffnen und das Dorfleben für einen Abend bereichern.
Und nach über einem Jahr Vorbereitung, unzähligen Terminen für Genehmigungen, Ortsbesichtigungen und anderen organisatorischen Hürden hatten wir es mal wieder geschafft. Die Planungen dauerten zwar bis kurz vor den eigentlichen Termin aber trotz allem wurden wir rechtzeitig fertig und der Abend war ein Erfolg.
Aber vor den Erfolg einer Veranstaltung hat Gott leider nunmal den Schweiß gesetzt. Und damit eine solche Großveranstaltung überhaupt gelingen und zum Erfolg werden kann, wollen erstmal potenzielle Besucher und Gäste informiert sein.
Dies versuchten wir durch ein ausgeklügeltes System in Form von Werbung...
Zum ersten in Form von Werbebannern an allen 3 Ortseingängen und weiterhin durch Plakat- und Flyerwerbung.



Am Morgen des 19.07. war um 09:00 Treffen angesetzt, um die Aufbauarbeiten und die letzten Vorbereitungen pünktlich abschließen zu können. Und wir konnten feststellen, dass der Aufbau von Jahr zu Jahr flüssiger und einfacher von der Hand geht. Mittlerweile ist eigentlich allen Mitarbeitern klar in welcher Reihenfolge was aufgebaut werden kann und zum größten Teil auch wo.
Allerdings gab es in diesem Jahr natürlich auch wieder Abweichungen von dem Aufbau der Vorjahre. In diesem Jahr wollten wir es mal mit nur einem Bierwagen probieren und mit einer vorgezogenen Bühne, um das Geschehen mehr in der Mitte des Festplatzes zu konzentrieren.

Der Aufbau beginnt...

Bauzaun muss aufgestellt werden ...

... und auch herangeschleppt.

Kleine Verschnaufpause.

Stehtische kann man nie genug haben...

Nikola und Christian bauen Stehtische auf.

Dirk rangiert die "Bühne"

Bühne Teil 1 ist in Position

Bühne Teil 2 fehlt noch

So ein Trecker ...

sieht dabei doch recht...

verloren aus vor dem großen Hänger.

Der Rest ist dann Handarbeit

Eine Verbindung muss hergestellt werden.

und die Deko fehlt noch...

Mittlerweile steht der Bierwagen dann auch

Und auch an anderer Stelle gibt es noch was zu tun

kleine Stärkung zwischen durch
Aber irgendwie scheint Thomas den anderen Bühnen-Dekorateuren etwas auf die Nerven gegangen zu sein. Thomas wurde spontan einfach mit "eindekoriert"




Der große Pavillon und die beiden Großraumzelte
für die Kasse bzw. die Besucher fehlten noch. Dann
war der Aufbau theoretisch abgeschlossen...

Zwischenzeitlich musste die Anne noch erfahren, was alles passieren kann, wenn man am Bierwagen steht und ein Wasser bestellt. Hätte sie sich klar ausgedrückt und zumindestens Mineralwasser bestellt hätte sie zumindestens schonmal kein Leitungswasser in den Ausschnitt geschüttet bekommen. Bei der nächsten Bestellung wird sie sich wohl etwas anders ausdrücken...

Die RACOONS sind eingetroffen...

ausgeladen und direkt aufgebaut


Soundcheck und einspielen gehören genauso dazu...


wie ein erstes "einsingen".

Auch bei den Mitarbeitern kehrt etwas Ruhe ein und man kann sich eine kleine Pause gönnen und den Klängen des Soundchecks lauschen, bevor es heißt: "Nach Hause - duschen - umziehen - arbeiten"
Nach ca. 10 Stunden Arbeit im Vorfeld schlug die Kirchenuhr dann 19:00 Uhr und die Veranstaltung begann offiziel. Zwischenzeitlich hatten wir noch Besuch von einem Mitarbeiter der GEMA, der einige Fragen hatte und sich den Veranstaltungsplatz anschaute. Doch da die Veranstaltung offiziell bei der GEMA gemeldet war, konnte uns auch aus dieser Richtung kein Strich mehr durch die Rechnung gemacht werden...
Die ersten Besucher kamen langsam herbei und das Fest nahm seinen Lauf. Trotz der Hitze an diesem Tag und der hohen Temperaturen, die auch bis in den späten Abend hinein anhielten, füllte sich der Platz zunehmend und die Stimmung stieg unaufhörlich an.












Doch irgendwann ging auch diese Party mal dem Ende entgegen und die Band vestummte, die Zapfhähne trockneten wieder ab und der Bierwagen schloss sich. Die Scheinwerfer rundherum gingen an und läuteten für die Gäste das Ende der Veranstaltung ein. Ein gelungener Abend war zu Ende. Nur für unsere Nachtwache war er noch nicht zu Ende. Da wir in diesem Jahr aufgrund von Beschwerden nicht mehr in der Nacht abbauen durften, waren wir leider gezwungen eine Nachtwache zu stellen.

Am nächsten Morgen um 9:00 war dann wieder die Zeit zum Abbau gekommen und innerhalb von ca. 6 Stunden sah der Borther Schulhof wieder so aus, als wäre dort niemals eine solche Veranstaltung gewesen. Nichts deutete mehr auf die Ereignisse des Vorabends hin.
Der Tag nach dem Open-Air war für die Crew genauso stressig wie der Open-Air Tag selbst. Die wenigsten hatten in der Nacht zwischen Veranstaltung und Abbau mehr als 3 Stunden geschlafen und so richtig was gegessen hatte wohl auch kaum einer der Aktiven.
Nachdem wir innerhalb der schon erwähnten 6 Stunden Abbau und aufräumen das komplette Schlachtfeld wieder beseitigt hatten, kam für uns die entspannende Phase des Tages. Wir wollten ja schließlich auch noch etwas Spass haben. Somit schulterten wir die Fässer des Vorabend, die nicht leer wurden und machten uns auf zu einer "Nachbesprechung". Natürlich brauch nicht extra erwähnt werden, dass während dieser Zeit die Getränkereste verwertet wurden und somit auch kein Tropfen Bier zuviel bezahlt wurde.
Wir setzten uns gemütlich in den Garten unseres Kassierers und schlürften den restlichen verbliebenen Gerstensaft und diskutierten dabei über den Vortag und was vielleicht im kommenden Jahr verbessert werden kann.

Das Open-Air Team bei der Nachbesprechung


Manche sind vom Gesichtsausdruck und von der Körperhaltung her doch wohl etwas geschafft.

Hier die Aufnahme, bevor der Feuerwehr-Piepser Alarm auslöste ...

und hier eine Aufnahme vom kläglichen Rest der Truppe während des Einsatzes. Eigentlich kann man dankbar sein, dass der Alarm nicht während der Abendveranstaltung kam.
Auch unsere plötzlich zu einem Einsatz gerufenen Feuerwehrler hatten grade nochmals Glück. Kurz bevor der Piepser erschrillte, hatten wir grade was zu Essen bestellt. Allerdings kam unser Essen zeitgleich mit den wieder kehrenden Feuerwehrleuten an, so dass auch Sie noch was warmes zu Essen bekamen.
Nach dem Essen war es dann Zeit, die Einnahmen des Vorabends zu zählen. Allerdings bleibt es unser Geheimnis, ob wir immer auf diese Art vorgehen, wenn es Geld zu zählen gilt...




Nach dem Kassensturz wurden noch kurz die Reste in den Fässern gelert und so ganz nebenbei auch der komplette Kühlschrank unseres Kassierers. Alles was sich dort drin nach dieser Aktion befand, war eine Flasche alkoholfreies Bier. Warum diese Flasche wohl liegen geblieben ist ...????


Thomas hat sein Glas leer - scheint noch was zu wollen.





Trotz allem Stress und Arbeit hat es mal wieder der gesamten Crew Spass gemacht und wir hoffen darauf, dass das Open-Air 2004 genauso viel Spass macht wie das aus 2003...
Mit etwas Glück sehen wir uns bald Alle wieder - im Sommer 2004 auf dem Borther Schulhof zum 5. Open-Air der Jungschützen St. Evermarus Borth. Vielleicht auch wieder mit Live-Musik der R A C O O N S...