Zeltlager 2003 auf dem Heesenhof in Xanten-Marienbaum/Mörmter

Wie alle Jahre wieder wollten wir Zelten gehen. Und zwar am letzten Wochenende der großen Ferien, wie in jedem Jahr. Vom Freitag, den 05.09. bis zum Dienstag (09.09.) wollen wir wieder 5 Tage und 4 Nächte unter freiem Himmel verbringen und zwar wieder auf dem Gelände des Heesenhofes in der Nähe von Xanten. Auch wenn das offizielle Zeltlager nur bis zum Montag dauert, wird der 5 Tag von den Betreuern zum Abbauen und Aufräumen der Wiese doch immer wieder gebraucht. Wie es früher einmal war, dass wir die Kinder Dienstags wieder Richtung Heimat brachten und gleichzeitig die Großraumzelte, Küchenzelt und Toilettenwagen nach Hause schafften, den Platz aufräumten und die Versorgungsleitungen entfernten, das war nicht mehr zu realisieren - alles an einem Tag.

Mittlerweile ist es schon fast zur Tradition geworden, dass wir bei Familie Fonk einkehren und dort unsere jährliche Dosis Frischluft und Natur holen...

Ein Teil der Betreuer und auch einige sehr motivierte Teilnehmer machten sich bereits einen Tag vor Lagerbeginn auf, um schonmal die Großraumzelte, das Küchenzelt und einige andere Kleinigkeiten aufzubauen.

Die Vorhut ist eingetroffen.

Großraumzelte können störrisch sein...

Planen auch.

Bim versucht das Prinzip des Küchenzeltes zu verstehen.

Am Freitag um 15:00 Uhr war Treffen zur Abreise auf dem Marktplatz in Borth. Schon bald waren alle Teilnehmer und auch Betreuer für die Abfahrt bereit. Alle Camper hatten einen Platz in den Autos gefunden und die Zelte, Reisetaschen, Isomatten, Luftmatratzen und was noch so Alles mit musste war im großen blauen Materialanhänger verstaut. Nun konnte es losgehen - in Konvoi und mit Tempo 80 Richtung Natur...

Allerdings wird unsere Materialschlacht von Jahr zu Jahr irgendwie aufwendiger. Wenn man zurückdenkt, im Jahre 1998 waren wir zum Zelten mit 2 PKW´s und einem Pferdeanhänger aufgebrochen. Die Teilnehmer reisten damals noch mit dem Fahrrad an. In diesem Jahr waren es immerhin schon ein kleiner 7,5-Tonner, 1 Kleinbus mit insgesamt 9 Plätzen, ein großer Anhänger und pro Betreuer ein PKW. Alle bis unter das Dach gefüllt mit Material und Gepäck. Wenn die Entwicklung so weiter geht, werden wir 2008 wohl mit drei 40-Tonnern und einem Reisebus am Lagerplatz eintreffen...

Hier nochmals einen Herzlichen Dank an die Firma Wessels - Euro-Tours und an die Dekra-Akademie für die freundliche Unterstützung.

Als wir am Lagerplatz eintrafen, wurden wir bereits von einem Fotografen der Presse erwartet, der uns auch direkt beim Entladen des großen Anhängers für die Zeitung festhielt. Anschließend begannen die Teilnehmer das Aufbauen ihrer Zeltbehausungen und erkundeten den Lagerplatz. Die Zeit verging wie im Fluge und nach dem Abendessen trafen wir uns am Lagerfeuer um uns erstmal alle Kennen zu lernen.

Eintreffen auf dem Zeltplatz

Das Gewusel erinnert irgendwie an einen Ameisenhaufen

Auch die kleinen Zelte können störrisch sein

Und während die Anne und Nikola noch ihr "Kleiderschrank-Zelt" aufbauen...

... sind Andere schon fertig und überlegen schon, was man wohl als Erstes unternehmen könnte.

Auch Luftmatratzen sind nicht immer einfach zu bedienen.

Das erste Abendessen unter freiem Himmel ...

wird von der Lagerleitung persönlich vorbereitet.

Marina und Chantal etwas übermütig.

Essen fassen...

Flächenbrand im Lagergrill

Die Sonne geht langsam unter über unserer kleinen Zeltstadt

Florian hat einen neuen Freund gefunden

kurze Besprechung unter den Betreuern

Gute Laune vor dem Schlafen

Der Samstag Morgen begann natürlich nach langer und alter Jungschützentradition. Mit mindestens 372,3 Dezibel erschallte unser morgentliches Ritual. Wecken von und mit Tom Astor "Hallo - Guten Morgen Deutschland". Besonders Teilnehmer, die dieses Ritual noch nicht kannten, konnten sich meist mit dieser Sitte nur schwerlich anfreunden. Allerdings gab es auch Mitreisende, denen diese Art des Weckens nichts ausmachte...

"Schitt - schon wieder Tom Astor"

Alessa gut gelaunt

Anne noch immer panisch und verstört.


Thomas beim Genuß eines "Hallo-Wach-Spezial"

Dirch sieht erleichtert aus...

Florian füllt Getränke auf

Katrin unterstützt den Küchendienst

Nach dem Frühstück stand dann erstmal Freispiel auf dem Programm. Während einige Teilnehmer sich mit der Produktion von Riesen-Seifen-Blasen beschäftigten, startete der Großteil der Teilnehmer ein kleines Volleyball-Match...

Anne und Florian ...

beim Seifenblasen...

schwabbeln lassen.

Sportler mit noch geringer Motivation.

Motivation steigt

steigt weiter

langsam kommen die ersten Spielzüge...

Andere Basteln noch Seifenblasen

es klappt immer besser.

Achtung - Konzentration - Angabe

Diese Herren scheinen die Trainer zu sein...

Thomas auch grade sehr motiviert.

Und irgendwann stand dann auch wieder Programm auf dem Zeitplan. Programmpunkt: Wir basteln eine Lagerfahne.

Das Lagerleiter-Hauptquatier

Essen fassen

Ein kleines Unfall mit der Mayo - wobei sich die Frage stellt, was Mayo überhaupt auf Nudeln zu suchen hat...?

Und am Abend stand dann wieder unser jährlicher "Bunter-Abend" auf dem Programm. Dieses Jahr waren es zwei Gruppen, die den Abend vorbereiten sollten. Die eine Gruppe, betreut von Bonsai, bereitete eine kleine Wetten dass ...? - Sendung vor, während die andere Gruppe, von Anne betreut, versuchte ein Lagerlied zu dichten.

Während die Gruppen vorbereiteten, kümmerten sich die Betreuer um andere Dinge im Lager. Lagerleiter Alexander versuchte den Grill zu bändigen. Daniel versuchte selbiges mit der Kreissäge und dem Feuerholz und Stephan versuchte sich als DJ um etwas musikalische Untermalung zu schaffen. Oder versuchte er die Proben der Lagerliedgruppe zu übertönen ???

Und dann hieß es irgendwann: Bühne Frei für Wetten dass...? mit Moderator Stefan Brand

Moderator Stefan begrüßt sein Publikum.

Unsere Küchenmuttis Käthe und Steffi traf dann auch die erste Wette...

2 Scheiben trockenen Toast in 1 Minute und anschl. den eigenen Namen rückwärts buchstabieren...

Schniedel und Daniel waren dann Wettpaar Nr. 2.

Verdrehte Wörter erraten. Hier präsentiert von der hübschen Assistentin Marietta...

Zwischendurch kam dann die Sangeseinlage mit Anne. Wir singen unser Lagerlied...

Die Gruppe versucht sich als Lagerchor.

Und als Drittes traf es Alexander und Heiko mit der Außenwette...

3 Runden ums Lagerfeuer mit verbundenen Augen, wobei der Alex noch einen Becher Wasser jonglieren
musste und den Fahrer "fernsteuern".

Als Abendabschluß hatte die Sabine noch spontan einen Lagertanz vorzuführen, den dann auch die komplette Gruppe noch kurzerhand nachtanzte. Wobei den Bonsai das Tanzfieber wohl vollkommen gepackt hatte...

Zum Abschluß unserer Wetten dass...?-Lagershow hatte der Bim noch eine Saalwette ausgesprochen. Er hatte gewettet, dass die Betreuer es nicht schaffen in mit einer Tasse "frisch gezapfter" und kuhwarmer Milch zum Frühstück zu überraschen. Er fühlte sich dabei sogar so sicher, dass er als Wetteinsatz eine Lagerrunde Cola anbot.

Aber dabei hatte er wohl nicht mit Lagerleiter Alexander und Küchenmutti Steffi gerechnet. Alex machte sich sofort auf Richtung Familie Fonk um heraus zu finden, welcher Bauer in der Umgebung frischen Kuhsaft direkt von der Zapfstelle anbieten würde. Nach kurzem Gespräch war auch ein entsprechender Anbieter gefunden und Steffi übernahm die Besorgung am Sonntag morgen.

Damit hatte der Bim wohl nicht gerechnet, wie man am Gesichtsausdruck beim Überraschungsfrühstück sehen konnte. Dies war übrigens das erste und auch LETZTE Mal in unserer Zeltlagergeschichte, dass ein Betreuer sein Frühstück im Bett serviert bekommen hat

Prüfend den Finger in die Milch - jawoll, iss warm...

Und wo wir grad im Zelt drin waren, haben wir für alle Fälle auch direkt mal Zeltnachbarn Daniel mit geweckt.
Sicher ist Sicher...

Außerdem hatten wir die Regel aufgestellt, dass jeder Teilnehmer (und Betreuer natürlich auch) mindestens ein Mal während der Lagerzeit unter unsere Lagerdusche muss.

Und da es ja bekannt ist, dass man beim Zelten vielleicht doch mal auf den ein oder anderen Luxus verzichten muss, bestand unsere Dusche aus einem Gartenpavillon mit 4 Seitenwänden und einer Gardena-Gartendusche.

Natürlich gespeisst mit quellfrischen Brunnenwasser. Es klingt zwar vielleicht hart, aber wer sich einmal überwunden hatte, war anschl. auf jeden Fall Hellwach...

Aber neben dem Duschen war auch eine ausgiebige Morgenwäsche im WC-Wagen Pflicht, denn ansonsten kann nach 4 Tagen schonmal das ein oder andere Düftchen am Körper entstehen. Und dem wollten wir dann doch vorbeugen...

Außerdem war die Kreativität mancher Teilnehmer in Sachen Zelt doch bewundernswert. Hier die beiden schönsten Kreationen...

2 Personenzelt mit Anbau

Hier Modell: Mief-Sammler -
garantierter Schutz vor ungewünschter Frischluft im Zelt

Manchmal sollte man vielleicht doch versuchen am Abend zeitig in den Schlafsack zu verschwinden. Oder zumindestens sollte man sich auf einem Zeltlager niemals öffentlich seiner Müdigkeit hingeben.

Ansonsten könnte es schonmal vorkommen, dass die anderen Teilnehmer sich spontan eine kleine Strafe einfallen lassen...

So kann es gehen, wenn man...

öffentlich mal "kurz"...

die Augen zumacht.

Inzwischen nochmals eine kleine Runde

Gesellschaftsspiele.

Oder etwas rumalbern.


Doch nach dem Aufwachen gab es erstmal eine kleine Rache an den Malermeistern...

Und dann war es Zeit für eine Zeltlager-Premiere.

Zum Mittagessen sollte es Döner zum Selbermachen geben.

Und scheinbar kam der Versuch bei den Teilnehmern ganz gut an...

Und Abends gab es mal wieder einige Kreisspiele und das traditionelle Stockbrotbacken am Lagerfeuer. Hier noch einige Schnappschüsse aus dem Zeltlager...

Und am Montag-Abend endete unser Zeltlager dann leider schon wieder... (zumindestens der offizielle Teil). Aber vielleicht sehen wir uns ja 2004 beim Zeltlager der Jungschützen wieder. Und wer Lust hat, kann uns ja was Nettes in unser Gästebuch schreiben...

Und zum Abschluß möchte ich noch eine kurze Suchmeldung hier auf die Seite stellen. Seit einem Abend des Lagers vermisse ich meinen sehr guten Freund OSKAR.



Sollte ihn Jemand sehen, bestellt ihm bitte ganz liebe Grüße von mir...